027_2021_Nominierung AdJ (Fußboden König)1920x825
HwK Südwestfalen

Mit beiden Beinen fest auf dem Boden

Seit beinahe 50 Jahren ist "Fußboden König" als Spezialist für Estrich und Bodenbeläge in Olpe ebenso bekannt wie auch weit darüber hinaus. Seit 2014 ist mit Markus Pokoj die "zweite Generation" im Unternehmen am Ruder. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt der Betrieb an der Olper Zieleistraße.

Das ca. 5.500 qm große Betriebsgelände und die mit ca. 2.700 qm großzügig gestaltete Ausstellungs-, Lager- und Verkaufsfläche an der Ziegeleistraße fallen direkt ins Auge.

Mit "Living König" wurde 2020 neu (durch)gestartet – einem Direktverkauf über einen Mitnahme-Fachmarkt. Neben den bisherigen Bereichen Bodenbeläge, Parkett und Zubehör werden dort auch eine Vielzahl an Wohnaccessoires und Geschenkartikeln angeboten.

Jetzt wurde der Betrieb in der Kategorie "Ehrenpreis" des diesjährigen Ausbildungspreises nominiert. 



Erfolgreiche Zusammenarbeit mit örtlichen Bildungsträgern

Die Ausrichtung des Betriebs strahlt auch aus auf den Berufsnachwuchs, der in diesem Handwerk nicht einfach zu finden ist. Einerseits ist der Beruf wenig bekannt, andererseits ist er auch körperlich herausfordernd.

Trotzdem schaffte es Markus Pokoj allein seit 2010, 15 junge Menschen für eine Ausbildung bei Fußboden König zu begeistern.

Die Gründe dafür liegen sicher auch im Engagement beim Team Fachkräftesicherung der Handwerkskammer Südwestfalen, das Ausbildungsbotschafter in Schulen entsendet, sich an Ausbildungsmessen beteiligt, Schülerpraktika organisiert und Netzwerktreffen durchführt.

Hinzu kommt die Zusammenarbeit des Betriebs mit örtlichen Bildungsträgern (unter anderem CJD, Kath. Jungendwerk Förderband). Lohn des Engagements sind nicht nur gute Platzierungen beim Leistungswettbewerb des Handwerks, in dem sich die besten jungen Handwerkerinnen und Handwerker messen, sondern auch eine hohe Übernahmequote.



Soziales Engagement in Vereinen und Verbänden

Ein weiteres Augenmerk legt "Fußboden König" auf die Unterstützung von jungen Geflüchteten oder die Fachkräfteeinwanderung aus Osteuropa. Hier unterstützt Stefan Holdinghausen deren Familien bei Behördengängen und der Wohnungssuche. Hinzu kommt die Beschäftigung eines eigenen Deutschlehrers zur Sprach- und Lernunterstützung.

Zum sozialen Engagement gehören aber auch Übernahmen von schwierigen Auszubildenden und die eines "Insolvenzlehrlings“, der so seine Ausbildung bruchfrei fortsetzen konnte, sowie die Unterstützung von heimischen Vereinen und Verbänden, unter anderem im Sport und Karneval.